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Die Vorstände seit Gründung des Vereins:

2014 -

Christian Lehmeyer

Meilenhofen

2010 - 2014

Michael Merz 

Unterölsbach 

2000 - 2010

Hermann Himmler             

Unterölsbach

1998 - 2000

Franz Kratzer

Unterölsbach

1986 - 1998

Rudolf Wild

Berg

1972 - 1986

Erwin Himmler

Unterölsbach

1968 - 1972

Hermann Iberler

Unterölsbach

1960 - 1968

Johann Rottner

Unterölsbach

1952 - 1960

Michael Kerschensteiner

Unterölsbach

1950 - 1952

Lorenz Stich

Oberölsbach

1949 - 1950

Willi Schmidt

Nürnberg

 

Vereinsgeschichte

1949

Vereinsgründung

 

1970

Sportplatzeinweihung des SCO

 Sportplatzeinweihung

1974

25 Jahre Sportclub Oberölsbach

 Festzeitschrift

1976

Fahnenweihe des Sportclub Oberölsbach

 Festzeitschrift

1981

Turnhallen und Sportplatzeinweihung
Gründung der Abteilung Ringen
Gründung der Abteilung Tischtennis
Gründung der Abteilung Gymnastik

 Festzeitschrift

1985

Aufstieg der Ringer/I. Mannschaft in die Bayernliga

 

1987

Aufstieg der Ringer/I. Mannschaft in die Oberliga

 

1989

40 Jahre Sportclub Oberölsbach

 Festzeitschrift

1991


Gründung der Abteilung Tennis
10 Jahre Ringen, Tischtennis und Gymnastik

 Festzeitschrift

1996

Gründung der Abteilung Power Fit

 

1999

50 Jahre Sportclub Oberölsbach

 Festzeitschrift

2001

20 Jahre Abteilung Ringen und Gymnastik
10 Jahre Abteilung Tennis

 

2005

Landesligameister Senioren SCO Ringen

 

2006

Landesligameister Senioren SCO Ringen
10 Jahre Abteilung Power Fit

 

2007

Landesligameister Senioren SCO Ringen

 

2008

Landesligameister Senioren SCO Ringer

 

2009 

60 Jahre Sportclub Oberölsbach
Aufstieg der Ringer/I. Mannschaft in die Bayernliga 

 Einladung 60 Jahre SCO

2010 

Auszeichnung "Die Silberne Raute" des BFV 

 

2011

30 Jahre Abteilung Ringen und Abteilung Gymnastik
20 Jahre Abteilung Tennis
Aufstieg der Ringer/I. Mannschaft in die Oberliga
Aufstieg der Ringer/Schüler in die Bezirksoberliga

 

2013

Aufstieg der Fußballer/I. Mannschaft in die Kreisklasse
Aufstieg der Ringer/II. Mannschaft in die Landesliga

 

2014

Aufstieg der Ringer in die Bayernliga

 

2014

Auszeichnung "Die Silberne Raute" Wiederholung des BFV

 
     

 

Chronik

Schon bald nach Ende des 2. Weltkrieges fanden sich nach längerer Vorbereitung eine Anzahl sportbegeisterter Jugendlicher und Männer im Gasthaus Distler in Unterölsbach zur Gründung eines Sportvereins ein. Die Einladung dazu war mit „GUT SPORT" von Willi Schmidt und Johann Rottner unterzeichnet. Man schrieb den 17. September 1949, ein Samstag, als nach längerem Hin und Her über die Namensbezeichnung des Vereins der „Sportclub Oberölsbach" aus der Taufe gehoben wurde.

Von den namentlich festgehaltenen Anwesenden erklärten 23 ihren Beitritt:

Willi Schmidt, Johann Rottner, Otto Federer, Josef Kerschensteiner, Georg Federer, Ludwig Ehbauer, Max Prem, Rudolf Brandl, Franz Kerschensteiner, Horst Pfeiffer,
Franz Brandl, Johann Federer, Ernst Roth, Emil Iberler, Hermann Iberler, Klemens Kratzer, Josef Weber, Josef Hierl, Josef Stich, Johann Bayer, Ludwig Meier, Konrad Fuchs, Johann Nießlbeck

Die anschließende Wahl berief Willi Schmidt zum 1. Vorsitzenden; Ernst Roth wurde Kassier und Johann Rottner Spielleiter. Es konnten sofort eine Vollmannschaft und eine Jugendmannschaft aufgestellt werden. Schon zur Allerweltskirchweih plante man ein Eröffnungsspiel. Bis dahin wollte die Vorstandschaft versuchen, die verbandsmäßigen Bedingungen zu regeln. Nachdem der Verein SC Oberölsbach in den amtlichen Sportmitteilungen vom 13.12.1949 veröffentlicht war und innerhalb der vierwöchigen Frist kein Einspruch erfolgte, wurde der Verein in den Bayerischen Landessportverband unter Nr. 58577 registriert.

Bereits ein Dreiviertel Jahr nach der Gründung des Vereins, am 20. August 1950, fand die Einweihung des Sportplatzes statt. Bis dahin hatte man alle Spiele auf einer Wiese ausgetragen. Das mit der Einweihung verbundene Sommerfest war ein großer Erfolg für den noch jungen Verein. Im Herbst 1952 wechselte Herr Schmidt seinen Wohnsitz. Ein großer Förderer und Kamerad schied dadurch aus dem Verein. In den Jahren 1953/54 zogen für den Verein düstere Wolken auf. Bei der Grundstücksaufteilung der Gemeinderechtler bestand die große Gefahr des Eingehens des Sportplatzes. Dem Vorstand Michael Kerschensteiner und Johann Rottner, beide waren damals im Gemeinderat, ist es zu verdanken, dass anschließend an den bisherigen Sportplatz ein neues Spielfeld entstand.

Viele Opfer mußten gebracht werden und eine Menge Idealismus und großer Einsatz an Eigenleistung des Vereins waren nötig, um den neuen Platz in einen spielfähigen Zustand zu bringen. Zur 10-Jahresfeier des SCO wurde auf dem Sport­platz in Unterölsbach ein Pokalturnier für die Jugend und die 1. Mannschaft ausgetragen. Die Nachfeier des 10jährigen Bestehens war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg für Sportler und Verein. In diesen Jahren wurde immer mehr der Wunsch nach einer Wasch- und Umkleidekabine laut. Viele freiwillige, unentgeltliche Arbeitsstunden waren nötig, dieses Ziel zu ereichen. Zur großen Freude der Spieler konnte der somit geschaffene Bau im Dezember 1962 benutzt werden. Durch die rührige Tätigkeit der Vorstandschaft wurde das heißersehnte, von allen Spielern freudig begrüßte Flutlicht und der Einbau einer Warmwasseranlage endlich Wirklichkeit. Nun konnte das Training auch in den Abendstunden dank der neuen Flutlichtanlage stattfinden. Im Januar 1966 wurde der Verein Sportclub Oberölsbach e.V. in das Vereinsregister des Amtsgerichts Neumarkt i.d.Opf. eingetragen. Nach langer Zugehörigkeit zur C-Klasse gelang es der 1. Mannschaft im August 1966 als Vizemeister der C-Klasse in die B-Klasse aufzusteigen. Zu diesem Erfolg trug vor allem der damalige Trainer und Spielleiter Ludwig Mederer bei.

Ein weniger erfreuliches Kapitel in der Vereinsgeschichte war das Spieljahr 1968. Nach zweijährigem B-Klassenspiel mußte der SCO als letzter von sieben Absteigern in den sauren Apfel des Abstieges beißen. Noch im selben Jahr begann man mit dem Umbau des Sportplatzes. Bis zum 20jährigen Bestehen des Vereins war der Platz schon wieder bespielbar, so dass das Jubiläumsturnier ausgetragen werden konnte. Genau ein Jahr später, in den Pfingsttagen 1970, fand die große Einweihung der neuerrichteten Sportplatzanlage mit Umkleidekabinen und Waschraum, die in ca. 300 freiwilligen Arbeitsstunden neu umgebaut wurden, durch Herrn Pfarrer Reichenberger statt. Unter Mitwirkung sämtlicher ortsansässiger Vereine wurde in einem Festzug zum Sportplatz marschiert. Dieser Festzug und das Fußballspiel SCO-ASV Neumarkt waren zweifelsohne die Höhepunkte dieser Festtage. Vom 27. Juli bis 4. August 1974 feierte der Sportclub sein 25jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum brachten vor allem jene zustande, welche durch selbstlosen Einsatz im Verein den notwendigen Gemeinschaftsgeist erhalten haben. Im Jahre 1975 befaßte sich unser Mitglied, Herr Josef Gruber, mit dem Gedanken, dem Sportclub Oberölsbach eine Vereinsfahne zu stiften. Der Sportclub nahm dieses Angebot dankbar an. Die Fahnenweihe fand in der Zeit vom 18. bis 20. Juni 1976, unter reger Beteiligung der geladenen Gäste, sowie der gesamten Bevölkerung statt. Herr Josef Gruber wurde als Anerkennung seiner guten Idee vom Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Das Bestreben, eine Turnhalle zu bauen, geht beim SC Oberölsbach bis in das Jahr 1952 zurück. Denn bereits bei der Generalversammlung am 5. Januar 1952 wurde beschlossen, ein Gesuch an den BLSV zu richten mit der Bitte um Finanzierungshilfe zum Bau einer Turnhalle. Spontan erklärten sich damals viele Mitglieder und Einwohner der Gemeinde bereit, durch freiwilligen Arbeitsdienst beim Bau mitzuwirken. Leider konnte das Vorhaben nicht finanziert werden. Anläßlich des 25jährigen Vereinsjubiläums, am 27. Juli 1974, wurde durch Bürgermeister Ernst Wurm die Unterstützung der Gemeinde zum Bau einer Turnhalle zugesichert. Dadurch angespornt, wurden sofort Anträge an die zuständigen Stellen gerichtet, den Bau einer Turnhalle finanziell zu fördern. Unermüdlich wurde gerechnet, geplant, Anträge und Gesuche gestellt, um die Finanzierung der Turnhalle zu ermöglichen. Dazu waren viele Sitzungen der Vorstandschaft und des eigens zum Turnhallenbau gegründeten Bauausschusses nötig. Unterdessen waren für den Verein erste Finanzierungsprobleme aufgetaucht. Die Eingliederung der Gemeinde Oberölsbach in die Großgemeinde Berg stand bevor, und es war sicher, dass der versprochene Zuschuß der Gemeinde Oberölsbach nur zum Teil gewährt werden konnte. Den Rest sollte die spätere Großgemeinde auszahlen. Da man beim SCO die weitere Entwicklung abwarten wollte, beschloß man, den Baubeginn bis auf weiteres zu verschieben. Endlich, am 18. April 1978 wurde mit der stattlichen Anzahl von 17 freiwilligen Helfern der erste Spatenstich getan und mit dem Graben der Fundamente begonnen. Der nächste Schritt war das Anlegen der Außenmauern, mit dem Ziel vor Augen, „Vor dem Winter muß das Dach noch drauf"! Es wurde unermüdlich gearbeitet. Sogar Urlaubstage wurden geopfert um beim Bau mithelfen zu können. Durch den enormen Arbeitseinsatz wurde bereits im Oktober das Dachgebälk für die Nebenräume verlegt und anschließend im Vereinslokal Distler Richtfest gefeiert. Im Jahre 1979 wurde mit den Innenarbeiten begonnen und gleichzeitig ein Sportplatz hinter der Turnhalle angelegt.

Noch im selben Jahr wurden vom BLSV erhebliche Zuschüsse für den Turnhallenbau gewährt. Damit war die weitere Finanzierung endgültig.

Anfang 1980 ging man daran, die sanitären Anlagen fertig zu stellen. Sie wurden dringend benötigt, um Veranstaltungen durchführen zu können. Auch die nächste Halbjahresversammlung konnte bereits im Wirtschaftraum der Turnhalle abgehalten werden. Bis zum Herbst wurden die Innenarbeiten abgeschlossen und nach Verlegung des Hallenbodens im November konnte der Übungsbetrieb aufgenommen werden. Jetzt wurde klar, wie notwendig der Bau einer Turnhalle war, denn die Nachfrage der Bevölkerung, nach der Gründung neuer Abteilungen überwältigte die damalige Vorstandschaft. Ein neuer Abschnitt in der Vereinsgeschichte des SCO begann. Mit Neuland mußte sich die Vorstandschaft befassen, und sie tat es mit viel Elan und Geschick. Bereits am 20. Januar 1981 wurde die erste Neugründung einer Abteilung vollzogen. 12 Gründungsmitglieder erklärten ihren Beitritt zur Tischtennisabteilung. Unter dem Abteilungsleiter Wilhelm Haas nahm man noch im selben Jahr an der Punkterunde teil. Im Jahre 1995 nach dem 14 Jahre in der 3. Kreisliga gespielt wurde, und das Potential an Spielern immer weniger wurde, löste sich die Abteilung auf. Bereits am 25. Januar 1981 fand die Gründung der Ringerabteilung statt. 48 Gründungsmitglieder unter ihrem Abteilungsleiter Klemens Kratzer erklärten ihren Beitritt zur Ringerabteilung. Auch hier begann man noch im selben Jahr mit der Teilnahme an der Punkterunde. Die Mitgliederzahl der Abteilung wuchs ständig, und zählt derzeit 122 Mitglieder. Im Februar 1981 begann im Verein die „Emanzipation“. Der bis dahin als reiner Männerverein bekannte SCO fand plötzlich Frauenanhang. 50 Frauen unter der Leitung von Frau Rita Mayer drangen in die Phalanx der Männer ein. Mit Damengymnastik wurde die zweite Abteilung innerhalb zweier Monate gegründet. Im Lauf der Jahre entwickelte sich aus der Damengymnastik neue Gruppen. Kinderturnen und Aerobic werden von der Übungsleiterin, Anita Ehrenreich, unter reger Beteiligung durchgeführt. Inzwischen zählen diese drei Gruppen 214 Frauen, Mädchen und Kinder.

Im Jahre 1984, am 1. September, wurde eine Ski- und Wanderabteilung ins Leben gerufen. 38 Gründungsmitglieder erklärten unter der Leitung von Hermann Himmler ihren Beitritt zur Abteilung. Zum 1. Januar 1985 wurde die Abteilung beim BLSV gemeldet. Diese Abteilungen sind mehr fürs Gesellige. Sie nehmen an keinen Wettkämpfen teil, tragen jedoch interne Meisterschaften aus. Ausflüge in die Berge, zum Skifahren und Wandern, sowie Radtouren finden großen Anklang auch bei Mitgliedern anderer Abteilungen. Im Winterhalbjahr wird jeden Donnerstag unter Leitung von Rita Mayer Skigymnastik durchgeführt. Dieses Training ist immer sehr gut besucht und bescherte dem Verein einen regen Mitgliederzuwachs. Die Skiabteilung zählt derzeit 103 Mitglieder. Vom 24. Juni bis 2. Juli 1989 feierte der SCO sein 40jähriges Bestehen. Eine Woche lang zeigten die Abteilungen den vielen Besuchern ihr Können. Zum Festabend am 01.07.1989 gratulierte MDL Hans Spitzner im Namen des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker den SCO mit den Wor­ten: "Übermitteln Sie den Mitgliedern des kleinen Sportvereins unsere Glückwünsche zum Jubiläum, damit er weiter wächst zum Wohle der Gemeinschaft und des Sports". Im Jahre 1989 hatte der SCO 655 Mitglieder.

Mit der Gründung der Tennisabteilung am 19.10.1991 überschritt der Verein erstmals die 700 Mitgliedergrenze. Bereits im Mai 1992 konnte die neugebaute Tennisanlage eingeweiht werden. Mehr Abteilungen und mehr Mitglieder veranlassten 1994 die Vorstandschaft, die Turnhalle anzubauen. Es wurden Umkleide- und Duschräume, sowie ein Kraftraum gebaut. Außerdem wurde der Wirtschaftsraum renoviert und eine neue Küche installiert. Nach Fertigstellung des Baues wurde am 25.01.1996 die jüngste Abteilung des Vereins „Power-Fit 1996 SC Oberölsbach" gegründet.

Zum Unterhalt der Turnhalle tragen die jährlich stattfindenden Veranstaltungen wie z. B. Christbaumversteigerung, Faschingsball und Kinderfasching bei. Diese Veranstaltungen werden mit großen Engagement freiwilliger Helfer durchgeführt. Der Faschingsball des SCO ist immer ein gesellschaftlicher Höhepunkt des Vereins und somit weit über Gemeindegrenzen hinaus bekannt und bestens besucht. Der SC Oberölsbach zählt derzeit 1.502 Mitglieder. Es wird auch weiterhin das Bestreben der Vorstandschaft bleiben, den Mitgliedern in den verschiedenen Abteilungen ideale Bedingungen für ihre Sportart, sowie ein behagliches Zuhause anzubieten.