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Aichach keine Chance gelassen
Mit einer 35:4-Klatsche fegte der SC Oberölsbach am Samstag seine Gegner vom TSV Aichach regelrecht aus der Halle. Der letztjährige Aufsteiger aus der Landesliga Süd machte es dem Tabellenführer der Bayernliga aber auch sehr leicht. |
Gegen die übermächtige Ölsbacher Erfolgsstaffel schonte TSV-Trainer Özdemir einige seiner Leistungsträger und ließ sein Team in B-Stärke auflaufen. Einzig die Aichacher Neuverpflichtung, der ehemalige Traunsteiner Trainer und Ringer Christian Pribil konnte mit seinem knappen Punktsieg noch einen „Ehrentreffer" für Aichach erzielen.
Mit zehn Siegen nach dem zehnten Kampftag bleibt der SCO also unangefochten Spitzenreiter der Bayernliga und führt nun mit vier bzw. sechs Punkten Vorsprung vor Freising und Trostberg die Tabelle an.
55 kg, GR: Keinen Zweifel an seiner Vorherrschaft ließ Nikolay Dobrev aufkommen. Den Aichacher Artur Kazancev drehte er im Boden nach Belieben und setzte nach zwei überlegenen Runden (7:0 u. 7:0) im dritten Durchgang den Schlusspunkt mit seinem Schultersieg.
120 kg, Freistsil: Zu viel Respekt zollte wohl Ölsbachs Tobias Nendel dem Aichacher Siegringer Christian Pribil. Mit blitzschnellen Beinangriffen, gegen die Nendel kein Rezept fand, gelang es Pribil als einzigem im Team der Schwaben drei Runden, mit jeweils 0:1 Punkten, äußerst knapp zu gewinnen.
60 kg, Freistil: Eine bärenstarke Leistung legte erneut Alexander Fröhlich an den Tag. Mit gekonnten Beinangriffen und -aushebern beförderte er seinen Kontrahenten August Oberhauser vielfach von der Matte und siegte technisch überlegen mit 7:0, 6:0 und 7:0.
96 kg, GR: Unter tosendem Beifall schraubte dann SCO-Sieggarant Matthias Geitner den Aichacher Tunahan Cedimoglu nach einem nach einem kraftvollen Schleudergriff in nur 26 Sekunden auf die Schultern.
66 kg A, GR: Den kürzesten Auftritt aber leistete sich Ölsbachs Martin Kölbl, der gegen Daniel Boussad seine Siegesserie fortsetzen konnte. Kölbl brauchte nur acht Sekunden um den Schwaben per Kopfhüftschwung auf die Bretter zu befördern.
84 kg B, Freistil: Der SCO lag zur Halbzeit bereits mit 16:3 Punkten in Führung, als es an Sebastian Clausnitzer lag, die Kiste zu zu machen. Clausnitzer ließ es sich denn auch nicht nehmen und beherrschte seinen Gegner Harun Kaya nach Belieben. Mit 5:0, 1:0 und 7:1 sicherte der technisch überlegene Freistilexperte weiter vier Points für´s Mannschaftskonto.
66 kg B, Freistil: Für die Überraschung des Abends sorgte jedoch Leichtgewichtler Michael Sittel. Der junge Berger geriet gegen den körperlich überlegenen Florian Stöckelhuber zunächst in Rückstand, konnte dann aber mit einem geschickten Konter in der Bodenlage ausgleichen und den Aichacher nach 1.10 Minuten sogar auf die Schultern zwingen.
84 kg A, GR: Ein weiteres mal ausruhen musste sich Ölsbachs Co-Trainer Sebastian Krieger. Auch der Aichacher Trainer Özdemir schonte hier lieber seinen Mann und gab die Punkte kampflos an den SCO ab.
74 kg A, GR: Den spannendsten Fight lieferte abermals Publikumsliebling Jürgen Fürst. Mit dem Aichacher Michael Meierhofer stand ihm ein durchaus gleichwertiger Gegner gegenüber und dieser forderte Fürst auch viel Geschick und Taktiererei ab um nach acht Minuten zum verdienten 3:1 Punktsieg zu gelangen (0:2, 2:0, 1:0 u. 1:0).
74 kg B, Freistil: Den Schlusspunkt für den SCO setzte Kevin Hermann, der Aichachs Sebastian Ziegler nicht den Hauch einer Chance ließ. Mit viel Schwung räumte er den TSV´ler quasi von der Matte und beendete die ungleiche Begegnung schließlich im zweiten Durchgang nach einem Beinangriff auf Schulter.
Mit 20:0 Punkten auf dem Konto sieht sich der SCO nun bestens gerüstet für den Rückkampf gegen den RSC Rehau, der schon am kommenden Samstag vor „der besten Kulisse der Bayernliga" in Unterölsbach stattfindet.
Für die Ölsbacher Reserve- und Schülerstaffel lief es am Samstag leider nicht so gut. Gegen den Tabellenführer der Frankenliga der Männer musste sich der SCO eine klare 10:21-Niederlage gefallen lassen.
Auch die Schüler konnten ihren Vorrundenerfolg gegen Bamberg nicht wiederholen und unterlagen diesmal mit 16:23 Punkten, bleiben vorerst aber weiterhin Spitzenreiter in der Jugendbezirksliga.
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