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Ringen - RINGEN - Patrik Fanderl wird bayerischer Meister im freien Stil

RINGEN - Patrik Fanderl wird bayerischer Meister im freien Stil

Montag, 07.05.2018 um 09:51 Geschrieben von Reinhard Prem

Auch in 2018 setzt Oberölsbachs Aushängeschild, Patrik Fanderl, seine Erfolgsserie fort. Nachdem sich der starke SCO-Freistiler in 2017 bereits den Bayerischen Meistertitel und anschließend die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Männer holen konnte, legte er am Samstag bei den Bayerischen Männermeisterschaften in Burgebrach den Grundstock für eine erneute Teilnahme an den nationalen Wettkämpfen. Doch nicht nur für Fanderl konnten sich die mitgereisten Ölsbacher Betreuer, Chefcoach Bernhard Rieger und zweiter Abteilungsleiter Jörg Geitner, freuen. Auch Thomas Kleesattel schaffte mit einem fünften Rang ein beachtliches Ergebnis in der gut besetzten Klasse bis 86 Kilogramm.

In der Klasse bis 125 Kilogramm holte sich Fanderl mit fünf souveränen Siegen verdient den Titel im Freien Stil. Einen klasse Einstieg ins Turnier schaffte Fanderl schon mit einem 0:10 Überlegenheitssieg gegen den Erlanger Leander Schubert. In der zweiten Runde gelang dem Unterölsbacher ein Schultersieg gegen den ehemaligen Deutschen Vize-A-Jugendmeister  Richard Krimmer aus Hallbergmoos.  Auch Matthäus Gschwendtner vom TSV Aichach konnte Fanderl nicht das Wassser reichen und musste bei einem 8:0 Stand auch noch auf die Schultern. Im Halbfinale fand Fanderl mit dem Oberligisten Andre Schmidt vom ASC Bindlach  ebenfalls einen achtbaren Gegner. Bei einer 7:4 Führung konnte der Ölsbacher aber auch den Oberfranken auf´s Kreuz zwingen. Im letzten Kampf stand der SCO-Mann schließlich dem Burgebracher Neuzugang Johannes Baum gegenüber, der vom KSV Bamberg zum Oberligisten wechselte. Doch auch Baum fand kein Rezept gegen die Beinangriffe des SCO-Hünen, der auch diesen Fight vorzeitig mit 10:0 als frischgebackener Bayerischer Meister beendete.

Gegen den Bundesligisten Michael Prill zeigte Thomas Kleesattel einen klasse Kampf und musste sich mit 6:7 Punkten nur hauchdünn geschlagen geben. Gegen den späteren Deutschen Meister, Benedikt Argstatter, vom Bundesligaclub SC Anger hatte der Ölsbacher mit 0:11 Punkten allerdings klar das Nachsehen. Gegen dessen Vereinskollegen, Roman Koch, zeigte Kleesattel aber noch mal Kämpferherz und holte sich per Schultersieg den fünften Rang in der mit sieben Ringern stark besetzten Klasse.