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Fitness - LAUFTREFF - Wenn der Mann mit dem Hammer in der "verbotenen Stadt" wartet

LAUFTREFF - Wenn der Mann mit dem Hammer in der "verbotenen Stadt" wartet

Sonntag, 12.06.2016 um 20:27

5 Lauftreffler finishten am Sonntag (12.06.2016) den Metropolmarathon in Fürth.

Marathonlaufen in Fürth? Für einen echten Fan des fränkischen Altmeisters gibt es sicherlich reizvollere Ziele als die "verbotene Stadt" Fürth. Umso überraschter waren wir, als unser Edel-Clubberer Werner Prem, Ende letzten Jahres genau diesen Vorschlag brachte.

Na ja, die Begeisterung war anfangs überschaubar. Doch mit einer Portion Gruppenzwang und vielen wortreichen Berichten über die letzten Jahre, konnte Werner uns überzeugen.

Thomas, Ronny, Werner und Udo wollten sich gleich die volle Dosis Fürth geben, 42,195 km durch Fürth und Umgebung. Christoph Wild trat zusätzlich beim Halbmarathon an.

Um 6.30 Uhr ging es am Sportheim los. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Marathonis um 8.30 Uhr. Christoph durfte um 9.30 Uhr auf die Strecke. Der sehr schöne, aber mit etlichen giftigen Steigungen garnierte Kurs verlangte von unseren Startern alles ab.

Schwülwarme 21 Grad mit kurzen "Aufgüssen" in Form von Regenschauern gelten gemeinhin nicht als das ideale Marathonwetter, hier wären trockene 10 Grad natürlich angenehmer gewesen. Aber wer's einfach will, sollte nicht Marathon oder Halbmarathon laufen.

Christoph wollte bei seinem ersten Halbmarathon gleich die 2-Stunden-Marke knacken. Ein sehr ambitioniertes Ziel für einen "Ersttäter". Wie eine Maschine lief er die vorher festgesetzte Geschwindigkeit. Auch wenn es ab Kilometer 17 schon sehr hart war, erreichte er in 1,59 das Ziel. Stark!!!

Etwas länger waren natürlich unsere Marathonläufer unterwegs. Werner und Thomas hatten dabei das Ziel, die Zeiten ihres Marathondebüts zu verbessern.

Marathonneueinsteiger Ronny wollte "nur durchkommen", aber nach Möglichkeit unter der magischen 4-Stunden-Grenze. Und Trainer Udo stand seiner Truppe als Tempomacher zur Verfügung. Bis Kilometer 30 verlief alles nach Plan. Zusammen mit zwei Lauffreunden aus Altdorf ging es laut schnatternd durch das fränkische Hinterland. Langsam aber sicher schlich sich aber der Hammermann an uns heran.

Der Mann mit dem Hammer trifft jeden Marathonläufer, irgendwann, und in unterschiedlicher Härte. Und plötzlich versteht man, warum unter den Langstreckenläufern der Spruch "Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt!" seine Berechtigung hat. Auch uns erwischte es. Aber wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder.

Umso stolzer sind wir auf die Ergebnisse. Ronny finishte in 3,51, Thomas sogar in 3,39 und Werner konnte seine Bestzeit um sage und schreibe 27 Minuten verbessern.

Auch das ist ein Hammer und der Beweis, dass der Lauftreff wirkt. Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Wir planen schon unser nächstes Event.

Irgendwas ist wohl dran am Mythos Marathon ...

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