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PowerFit - Aischbecker Kraftdreikämpfer holen Bronze an der Ostsee

Aischbecker Kraftdreikämpfer holen Bronze an der Ostsee

Dienstag, 29.05.2018 um 08:46 Geschrieben von Rosina Polster

In Barth (Mecklenburg-Vorpommern) fand das diesjährige Bundesligafinale statt. Mit im Kampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft waren die sechs besten Mannschaften aus Deutschland. Das Sanssouci Gym Potsdam, SaV Erfurt, KSV Essen, KSV Mainz, der Seriensieger SV Motor Barth und die Kraftdreikämpfer des SC Oberölsbach.

Die Mannen und Frauen um Rosina und Marc Polster schafften es abermals sich für das Bundesligafinale der besten sechs Mannschaften aus ganz Deutschland zu qualifizieren. In den vergangenen drei Bundesligavorrunden erkämpften sie sich den dritten Platz und holten sich damit das Ticket für das Finale ab.

Sie konnten sogar in Bestbesetzung antreten und damit die Bronzemedaille aus dem Vorjahr verteidigen.

Stärkster Athlet war wieder einmal Tobias Zinserling. Das Superschwergewicht erwischte einen perfekten Tag. Neun von neun Versuchen brachte er gültig in die Wertung. In der Kniebeuge waren das 365, 380 und 390 Kilogramm. Auf der Bank drückte er sich zu 250, 260 und auch noch 265 Kilogramm. Im Kreuzheben galt es dann endlich die Tonne voll zu machen. Lockere 325 Kilogramm bewegte er im ersten Versuch, dann folgten 345 Kilogramm. Mit diesen schaffte er erstmals die Hürde von 1000 Kilogramm im Total. Aber da war selbst an diesem Tag nicht Schluss. Im letzten Versuch der Veranstaltung zog er 360 Kilogramm für einen neuen deutschen Rekord und erhöhte sein Total um nochmal 15 Kilogramm und bescherte der Mannschaft mit seinen 1015 Kilogramm 561 Relativpunkte.

Christoph Seefeld lieferte ebenfalls viele wichtige Punkte für das Team. In der Kniebeuge sicherte er sich drei gültige Versuche über 335, 347,5, und schließlich noch 355 Kilogramm. Auf der Bank konnte er leider nur seinen Zweitversuch über 260 Kilogramm in die Wertung bringen. 275 Kilogramm waren an diesem Tag zu schwer. Im Kreuzheben gab es dann noch gültige 275 und 295 Kilogramm für das Total von 905 Kilogramm und starken 522 Relativpunkten und das nur zwei Wochen nach den Europameisterschaften im Kraftdreikampf.

Teamchef Marc Polster schaffte es pünktlich zum Finale wieder in eine vorzeigbare Form zu kommen. In der Kniebeuge schaffte er 255 und 265 Kilogramm. 270 waren dann doch noch zu viel des Guten. Trotzdem war das eine Steigerung um 20 Kilogramm zur ersten Vorrunde im Januar. Im Bankdrücken lief es ähnlich gut. 160 und 170 Kilogramm drückte er von der Brust und scheiterte nur denkbar knapp an 180 Kilogramm. Damit lag er wiederum 22,5 Kilogramm über dem Wert vom Januar. Im Kreuzheben schwanden dann aber die Kräfte. 225 und 240 Kilogramm gingen noch in die Wertung. 252.5 waren dann zu viel für diesen Tag. Mit 675 Kilogramm im Total bei einem Körpergewicht von 72,8 Kilogramm steuerte er 492 Relativpunkte für die Mannschaft bei und scheiterte haarscharf an der 500er Marke.

Mit einem neuen Mannschaftsrekord von 1575,35 Relativpunkten sicherten sich die Oberpfälzer zum zweiten Mal Bronze und mussten nur den Rekordmeister aus Barth und dem neuen deutschen Mannschaftsmeister KSV Mainz der mit drei Weltklasseathletinnen und Athleten einen neuen deutschen Rekord von 1724 Relativpunkten zu Stande brachten, geschlagen geben.