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PowerFit - POWERFIT - Bayernliga Finalrunde 2019 lief nach Plan

POWERFIT - Bayernliga Finalrunde 2019 lief nach Plan

Montag, 04.03.2019 um 00:00 Geschrieben von Rosina Polster

Im niederbayerischen Frauenau fand die Rückrunde der diesjährigen Bayernliga im Kraftdreikampf statt. Unter den insgesamt 17 Mannschaften traten auch wieder zwei Teams des SC Oberölsbach an.

SCO II

In der Bundesligareserve war Sebastian Heger der stärkste Athlet. In drei sauberen Versuchen bewältigte er 285 Kilogramm in der Kniebeuge, glatte 200 Kilogramm auf der Bank und nochmal 235 Kilogramm im Kreuzheben. Bei einem Körpergewicht von knapp 91 Kilogramm bedeutete das 457 Relativpunkte für 720 erreichte Kilogramm für die Mannschaft.

Thomas Lehmeier folgte dicht dahinter. In der Kniebeuge bewegte er 295 Kilogramm gültig zur Hochstrecke, im Bankdrücken beließ er es bei stabilen 140 Kilogramm und im Kreuzheben kamen dann wieder stattliche 270 Kilogramm. Thomas wog unter 90 Kilogramm und kassierte so 451 Relativpunkte für die erreichten 705 Kilogramm im Total.

Beide Athleten bestreiten schon in dieser Woche die deutsche Meisterschaft im Kraftdreikampf in Mainz. Sie werden zusammen in der Klasse bis 93 Kilogramm an den Start gehen.

Junior Silas Krejci machte ebenfalls seine letzten schweren Versuche vor der „Deutschen“ in Mainz. Mit nur 77 Kilogramm Körpergewicht bewältigte er 250 Kilogramm in der Kniebeuge, 155 Kilogramm auf der Bank und 235 Kilogramm im Kreuzheben. 640 Kilogramm im Total ergaben 449 Relativpunkte.

Sofia Walter überzeugte schon auf der Waage mit lediglich 70,85 Kilogramm. Dort hat sie nun noch Reserven für das Limit bis 72 Kilogramm. Trotz des leichten Gewichts stellten die 195 Kilogramm in der Kniebeuge kein Problem dar. Auch auf der Bank ließ sie keine Wünsche übrig und bewegte 95 Kilogramm. Im Kreuzheben gab es dann noch 140 Kilogramm. Mit 430 Kilogramm im Total und 424 Relativpunkten ist auch sie bereit für die deutschen Meisterschaften in Mainz.

Mit 1358 Relativpunkten an diesem Kampftag und 2769 Relativpunkten im Total für die Mannschaft gab es den Vizemeistertitel hinter dem ESV München Neuaubing, der damit den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte.

SCO III

Die Jugend- und Juniorenmannschaft hatte leider schon vor den Antritt schlechte Karten, da Benedict Schmidt kurzfristig krankheitsbedingt passen musste.

Stärkster Heber der Nachwuchsmannschaft war Michael Scholz. Er spulte das vorgegebene Programm planmäßig ab. 255 Kilogramm gab es für ihn in der Kniebeuge, 115 Kilogramm auf der Bank und nochmals starke 260 Kilogramm im Kreuzheben. Bei einem Körpergewicht von gerade einmal 84 Kilogramm ergab das 424 Relativpunkte.

Sonja Graumann konnte ebenfalls alle angetreten Versuche gültig gestalten. In der Kniebeuge waren das 140 Kilogramm, auf der Bank 75 Kilogramm und im Kreuzheben nochmals 140 Kilogramm. Bei einem Körpergewicht von 65 Kilogramm sammelte sie 377 Relativpunkte für die Mannschaft.

Auch diese beiden haben ihren letzten Test vor den deutschen Meisterschaften damit erfolgreich absolviert und sich noch Reserven nach oben gelassen.

Oliver Ehrnsperger rutschte durch den Ausfall von Benedict Schmid in die Mannschaftswertung und er machte seine Sache entsprechend seiner Möglichkeiten sehr gut. Mit gerade einmal 15 Jahren und 62 Kilogramm Körpergewicht konnte er glatte 100 Kilogramm in der Kniebeuge bewältigen, auf der Bank drückte er sich in drei sauberen Versuchen zu 75 Kilogramm und im Kreuzheben gab es dann noch 130 Kilogramm. Mit neun gültigen Versuchen und Bestwerten in allen Disziplinen konnte er 251 Relativpunkte erkämpfen.

Für diesen Tag ergab das 1042 Relativpunkte und in der Summe waren es 2163 Relativpunkte und damit Platz 13 für diese Saison.

In der separaten Jugend- und Juniorenwertung waren die Oberpfälzer nicht zu schlagen. Die zweite Mannschaft holte sich auch den neuen Wanderpokal, nachdem sie den letzten dreimal in Folge gewinnen konnten. Die dritte Mannschaft holte sich den dritten Platz in dieser Wertung, auf Platz zwei folgte der HSC Pfatter.

Diese Saison war wegweisend für die neue Saison 2020, denn dann teilen sich die Vereine in eine Bayernoberliga und in die Bayernliga auf. Durch den souveränen zweiten Platz der Bundesligareserve haben sie sich für das bayerische Oberhaus qualifiziert. Die Jugend- und Juniorenmannschaft wird weiterhin in der Bayernliga kämpfen, da nur eine Mannschaft pro Verein in der Bayernoberliga antreten darf.