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PowerFit - POWERFIT - Fulminanter Auftakt in heimischer Halle

POWERFIT - Fulminanter Auftakt in heimischer Halle

Sonntag, 20.01.2019 um 00:00 Geschrieben von Rosina Polster

Bei der ersten von drei Vorrunden der 1. Bundesliga im Kraftdreikampf konnte der SC Oberölsbach in der heimischen Halle am Barstenweg ein erstes Zeichen Richtung Finaleinzug setzen.

Im direkten Kampf gegen den AC Siegfried Darmstadt, den TSV Katzwang und der SG Randersacker siegten die Oberpfälzer und auch im bundesweiten Vergleich schafften die Frauen und Männer des SCO sogar die Favoriten des KSV Mainz(amtierender deutscher Mannschaftsmeister), SV Motor Barth (deutscher Rekordmeister) und den SaV Erfurt, der sich mit einigen Neuverpflichtungen verstärkt hat, hinter sich zu lassen und den Sprung auf derzeit Platz eins der Gesamttabelle.

 

Bester Heber der Mannschaft war Tobias Zinserling. Das Superschwergewicht tat sich nach einer Erkältung Anfang der Woche aber schwerer als gedacht. In der Kniebeuge machte er es spannend und bekam erst seinen dritten Anlauf mit 365 Kilogramm in die Wertung. Auf der Bank stieg er dann mit sicheren 250 Kilogramm ein und konnte sich auch noch auf 257,5 Kilogramm steigern. Das Kreuzheben beendete er mit 325 und 345 Kilogramm. Mit 967,5 Kilogramm im Total konnte er starke 534 Relativpunkte für die Mannschaft beisteuern.

Anja Schreiner zeigte sich in Rekordlaune im letzten Test vor den deutschen Meisterschaften im März. In der Kniebeuge fing sie mit 145 Kilogramm an und steigerte sich noch auf 152,5 und 160 Kilogramm. Diese Last liegt zehn Kilogramm über ihren eigenen deutschen Rekord. Auf der Bank ließ sie ebenfalls keine Wünsche offen. 90, 95 Kilogramm und runde zwei Zentner bewegte die gerade einmal 46 Kilogramm leichte Athletin des SCO. Im Kreuzheben wurde dann nach sicheren 120 und 130 Kilogramm auf 135 Kilogramm gesteigert. Mit 395 Kilogramm im Total lag sie nun insgesamt 15 Kilogramm über ihrem deutschen Rekord. Auch sie schaffte 534 Relativpunkte.

Mannschaftsführer Marc Polster zeigte eine ansprechende Form. In der Kniebeuge gingen alle drei Versuche über 240, 250 und 260 Kilogramm in die Wertung. Auf der Bank scheiterte er nach gültigen 145 und 152,5 Kilogramm schlussendlich knapp an 160 Kilogramm im Lockout. Im Kreuzheben konnte er dann 225, 240 und 250 Kilogramm in sein Total kämpfen. Mit 662,5 Kilogramm im Total erwirtschaftete er bei einem Körpergewicht von knapp 71 Kilogramm 491 Relativpunkte für die Mannschaftskasse.

Bastian Grüner konnte nach seinem Comeback auf den Nordbayerischen Meisterschaften im Dezember noch einmal ordentlich zulegen. In der Kniebeuge schaffte das Schwergewicht des SCO 265 und 280 Kilogramm. Die letzte Steigerung auf 295 Kilogramm war noch ein wenig zu schwer. Auf der Bank stieg er mit sicheren 195 Kilogramm ein, scheiterte aber leider zweimal an der Steigerung auf 205 Kilogramm. Im Kreuzheben bewegte der 120 Kilogramm Hüne 250 und 265 Kilogramm. Auch hier wollte die letzte Steigerung auf 275 Kilogramm nicht mehr gelingen. Mit 740 Kilogramm im Total sicherte er die Mannschaft mit 425 Relativpunkten ab.

 

In der Tageswertung setzte sich der SCO mit 1560 Relativpunkten vor den AC Siegfried Darmstadt mit 1515 Relativpunkten, den TSV Katzwang mit 1273 Punkten und der SG Randersacker mit 1217 Relativpunkten.

In der Gesamtwertung ließen die Kraftdreikämpfer überraschend alle Favoriten hinter sich. Somit belegen nun der SCO, Darmstadt, Mainz, Erfurt, Potsdam und Bautzen die Top-6-Plätze, die zum Bundesligafinale führen, welches Ende Juni stattfinden wird. Aber noch sind zwei Vorrunden und viele Trainingseinheiten zu absolvieren bis es soweit ist. Ein erster Grundstein ist aber dabei gelegt.