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PowerFit - Zum Finale an die Ostsee

Zum Finale an die Ostsee

Sonntag, 08.04.2018 um 22:19 Geschrieben von Rosina Polster

Die Bundesligamannschaft des SC Oberölsbach schafft es in Randersacker den fünften Finaleinzug in Folge und das im fünften Jahr der Bundesligazugehörigkeit. Für die Oberpfälzer traten zwei Europameisterschaftsteilnehmer an.

Stärkster Athlet war Christoph Seefeld. Das SCO Schwergewicht absolvierte einen der letzten schweren Einheiten vor den Europameisterschaften im Kraftdreikampf der Männer und Frauen in Pilsen/Tschechien. In der Kniebeuge beließen es die Trainer bei 340 Kilogramm aus dem ersten Versuch um Kräfte zu schonen. Auf der Bank brauchte er allerdings zwei Anläufe um in die Wertung zu kommen. Der erste Versuch mit 260 Kilogramm wurde auf Grund eines technischen Fehlers ungültig gegeben. In der zweiten Runde wurde dann auf 265 Kilogramm gesteigert und dieses Mal war der Versuch tadellos und auf den dritten Durchgang wurde verzichtet. Im Kreuzheben packte ihn dann aber der Ehrgeiz nach lockeren 275 und 290 Kilogramm, wollte Christoph es wissen und so wurde auf 315,5 Kilogramm gesteigert und damit auf einen neuen bayerischen Rekord. Unter dem Jubel der Mannschaft und des Publikums zog er den Eisenberg gültig zur Hochstrecke. Damit kam er auf 920 Kilogramm im Total und starke 530 Relativpunkte.

Thomas Starklauf der Gastheber vom Partnerverein AC Bavaria Forchheim trat dieses Mal für den SCO an die Hantel. Nach einer Woche die von einer starken Erkältung geprägt war, wussten die Trainer nicht was an diesem Tag möglich ist. Die Kniebeuge begann stabil mit 275 Kilogramm, doch schon die Steigerung auf 287,5 Kilogramm war an diesem Tag zu viel des Guten und so wurde auf den dritten Versuch verzichtet. Auf der Bank lief dann alles überraschend glatt. 165, 172,5 und sogar noch 177,5 Kilogramm gingen in die Wertung und bescherten ihm sogar einen neuen persönlichen Bestwert. Mit Rückenwind ging es also in das abschließende Kreuzheben. 275 Kilogramm bewegten sich locker vom Boden, ebenso die 287,5 Kilogramm aus der zweiten Runde. Im dritten Durchgang sollten es dann satte 300 Kilogramm sein. Mit großem Kampf kam auch diese Last vom Boden und am Ende gültig zu Streckung. Das bedeutete dann abermals einen neuen persönlichen Bestwert. Mit 752,5 Kilogramm steigerte er auch hier seine Bestmarke und steuerte wichtige 465 Relativpunkte für die Mannschaft bei.

Anja Schreiner befindet sich ebenfalls in Vorbereitung zu den Europameisterschaften in Pilsen. Mit einem Körpergewicht von 44,65 Kilogramm war sie aber deutlich zu leicht für ihre Gewichtsklasse die bis 47 Kilogramm geht. Mit 122,5 Kilogramm ging es in die Kniebeuge und die Last wurde auch gültig bewältigt. Für die 130 Kilogramm benötigte sie dann aber zwei Anläufe, um sie in die Wertung zu bekommen. Auf der Bank machte sich das geringe Körpergewicht am meisten bemerkbar. 70 und 80 Kilogramm drückte sie noch gültig in die Wertung. Der dritte Versuch mit 90 Kilogramm war dann aber zu Viel für diesen Tag. Im Kreuzheben wurden dann sichere Lasten gewählt. 105, 112,5 und 120 Kilogramm bewältigte das Federgewicht der Mannschaft. 330 Kilogramm und 460 konnte sie trotzdem noch für die Mannschaftskasse beisteuern.

Mit 1455 Relativpunkten in der Summe gewannen die Oberpfälzer nicht nur diesen Kampftag gegen den TSV Katzwang, ACS Darmstadt, SV Fellbach und den Gastgeber SG Randersacker, sondern qualifizierten sich mit Platz drei im bundesweiten Vergleich direkt für das Bundesligafinale am 26. Mai. Der Endkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft findet beim Rekordmeister SV Motor Barth (in der Nähe von Rostock) direkt an der Ostsee statt. Das bedeutet noch einmal alle Kräfte sammeln, nicht nur für einen harten Kampf sondern auch eine lange Reise. Zu den besten sechs Mannschaften gehören außer dem Gastgeber und dem SCO auch noch der KSV Mainz 08, der SaV Erfurt, die Kampfgemeinschaft Renchtal/Weinheim und der KSV Essen 88.