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Ringen - Jahreshauptversammlung der Abteilung Ringen

Jahreshauptversammlung der Abteilung Ringen

Sonntag, 18.02.2018 um 19:03

Die Ringer blickten auf eine sehr schwere aber dennoch erfolgreiche Saison 2017 zurück. Neben den Ehrungen der besten Punktesammler und verdienter Mitglieder standen dieses Jahr auch wieder die Neuwahlen der Abteilungsleitung auf dem Programm. Der erste Abteilungsleiter, Josef Geitner, und sein Vize, Reinhard Prem,  begrüßten zunächst die Anwesenden und stellten auch aus ihrer Sicht die besonderen Höhepunkte des vergangenen Ringerjahres 2017 heraus. Beide lobten auch die stets reibungslose Zusammenarbeit der Ringerabteilung mit dem Hauptverein, den guten Zusammenhalt innerhalb der Sparte und natürlich auch die sportlichen Erfolge auf der Matte. Aufgrund der letztjährigen Neustrukturierung der Bundesliga mit dem Wegfall der zweiten Bundesliga war die Bayernliga so stark wie noch nie zuvor besetzt. Mit dem abstiegssicheren fünften Rang konnte man daher mehr als nur zufrieden sein. Besonderes Lob seitens der Abteilungsleitung erntete vor allem auch die zweite Mannschaft, die in einer ebenfalls sehr stark besetzten  Gruppenoberliga mit dem vierten Platz abschließen konnte und ein wichtiges Bindeglied zwischen Schülermannschaft und Bayernligastaffel darstellt. Auch die Erfolge der Jugendmannschaft um Coach Christian Gregor und Jugendleiter Bernd Leinweber wurden lobend hervorgehoben. Mit dem fünften Platz in der Jugendbezirksoberliga konnte der Nachwuchs einen klasse Erfolg vorweisen und auch auf Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften konnte man aufgrund der sehr guten Jugendarbeit zuletzt wieder entsprechende Erfolge verbuchen.

 

Als größten sportlichen Erfolg der Abteilungsgeschichte stellte Prem zudem noch den dritten Deutschen Meistertitel von Patrik Fanderl bei den Männern im Freistil heraus.  Bei der zweiten Auflage des Bezirkspokals Mittelfranken schafften die Ölsbacher den dritten Platz hinter dem Bundesligisten Johannis Nürnberg und dem SC 04 Nürnberg. Auch in 2018 nimmt der SCO an dieser, gerade als Vorbereitung für die Wettkampfrunde, sehr gut etablierten Pokalrunde wieder teil. Im ersten Los hat der SCO, wie bereits im Vorjahr, das Heimrecht gegen den TV Erlangen gezogen und muss nun bis Ende April noch einen Kampftermin vereinbaren. Für die im September startende Saison 2018 ergeben sich umfangreiche Änderungen. Die Bayernliga und die Bayerische Oberliga werden zu einer gemeinsamen Oberliga verschmolzen und regional in Nord und Süd eingeteilt. Der SCO startet mit seiner ersten Garnitur dann in der Oberliga Nord, zusammen mit den Vereinen AC Lichtenfels, Johannis Nürnberg II, AC Regensburg, ASV Hof, RSV Schonungen, ATSV Kelheim und dem TSV Burgebrach. Die überwiegende Besetzung mit letztjährigen Oberligisten sehen die Verantwortlichen dabei eher gelassen. Der Vorteil der kürzeren Anfahrten überwiege für den SCO, so Abteilungsvize Prem. Sowohl Chef-Coach Bernhard Rieger – in Abwesenheit, da in Urlaub - als auch Jugendtrainer Christian Gregor und Jugendleiter Bernd Leinweber  bescheinigten ihren Ringern sehr gute Fortschritte und bedankten sich bei allen, die hier Unterstützung auf und neben der Matte leisten und für die perfekten Rahmenbedingungen sorgen.  Vor allem die konstant bessere Trainingsbeteiligung freute Rieger und ließ ihn positiv in die Zukunft blicken.

Neben den Berichten der Leitung und der Trainerschaft nahm der SCO natürlich auch die Ehrung seiner erfolgreichsten Ringer und verdienter Mitglieder vor. Bester Punktesammler in der Bayernliga mit elf Siegen in elf Kämpfen und der bemerkenswerten Punktzahl von 42 Zählern war wieder einmal Nikolay Dobrev. Ihm folgten Alex Horst mit 32 und Patrik Fanderl mit 20 errungenen Punkten. In der zweiten Männermannschaft errang Mannschaftsführer Matthias Geitner in 24 Kämpfen satte 53 Punkte für sein Team und damit den ersten Rang. Youngster Christian Kerschensteiner belegte hier den zweiten Platz mit 49 und Elias Brunner den dritten Platz mit 32 Punkten. Erfolgreichster Schülerringer wurde mit 33 Punkten wieder einmal Felix Leinweber. Mit 25 Punkten holten sich Salvatore Lucchetta den zweiten und Ludwig Bayer mit 22 Zählern den dritten Platz. Für noch nie dagewesene 311 Kämpfe in der ersten und zweiten Mannschaft wurde Matthias Geitner geehrt. Die Zwillinge Michael und Daniel Sittel absolvierten bereits mehr als hundert Kämpfe im SCO-Trikot und Serdar Biyikoglu über fünfzig.

Einen Generationenwechsel ergaben die Neuwahlen der Abteilungsleitung. Josef Geitner, der bereits seit 1995 mit vollem Herzblut die Geschicke der Abteilung leitete, wollte sich nicht erneut zur Wahl stellen. Er überlasse dies jüngeren, damit auch mal wieder frischer Wind in die Abteilung käme, so Geitner.  Sein bisheriger Vize, Reinhard Prem, bedankte sich bei Josef Geitner für seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz und wurde im Anschluss selbst von der Versammlung einstimmig zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Als zweiter Abteilungsleiter stellte sich Jörg Geitner zur Verfügung und wurde ebenso einstimmig gewählt. Als Schriftführer wurde Prem ebenso in seinem Amt bestätigt wie Jugendleiter Bernd Leinweber, Hauptkassier Andreas Prem, Hallenkassierin Stefanie Haas, die Beisitzer Rudi Kerschensteiner und Michael Merz, die Mannschaftssprecher Jörg Geitner, Patrik Fanderl und Thomas Kleesattel sowie die Sport- und Gerätewarte Martin Kölbl und Thomas Kleesattel. Für die scheidende Hallenkassierin Andrea Gregor sprang Mario Meier ein und Josef Geitner bleibt der Abteilung als zusätzlicher Beisitzer treu.