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Ringen - RINGEN - Hessische Meisterschaft am 09.02.2019

RINGEN - Hessische Meisterschaft am 09.02.2019

Sonntag, 17.02.2019 um 00:00 Geschrieben von Reinhard Prem

Erfolgreich waren am 09.02.2019 die Ölsbacher Ringer im hessischen Kleinostheim. Bei den dortigen Offenen Landesmeisterschaften im Freistil vertraten Patrik Fanderl, Thomas Kleesattel und Martin Kölbl zum wiederholten Mal den SCO und die Farben weiß-blau.

Mit drei Schultersiegen und einem Technischen Überlegenheitssieg im Finale verteidigte Ölsbachs Aushängeschild Patrik Fanderl sodann auch souverän seinen hessischen Meistertitel in der Klasse bis 125 kg. Im ersten Fight siegt Fanderl recht schnell auf Schulter gegen Daniel Razcek. Den zweiten Kampf führt er bereits mit 10:0, ehe er auch Adrian Seib schultert. Auch seine dritte Begegnung gegen Taskin Sirinaga beendet Fanderl als Schultersieger. Das Finale gegen Peter Dölger vom hessischen Oberligisten KSC Niedernberg gewinnt der Ölsbacher technisch überlegen mit 10:0.

Für Thomas Kleesattel lief es ebenfalls nicht schlecht. Unter elf Teilnehmern in der Klasse bis 86 kg holte er sich mit drei Siegen und einer Niederlage die Bronzemedaille. In einem hart umkämpften Fight gegen den ehemaligen Unterdürrbacher Alexander Klimnik holt er sich nicht nur eine Platzwunde, sondern auch den 8:7-Punktsieg. Seinen zweiten Kampf gegen Mario Kischenstein kann Kleesattel technisch überlegen gewinnen. Gegen den späteren Turniersieger, Manuel Bernerth, der 2018 im Mittel- und Halbschwergewicht der Hessenliga ungeschlagen blieb, verliert Kleesattel trotz erbittertem Kampf in der zweiten Runde klar mit 13:3 Punkten. Im kleinen Finale um Platz drei und vier verletzt sich Kleesattels Gegner an der Schulter und muss dem Ölsbacher Bronze überlassen.

In der mit 12 Ringern sehr stark besetzten Klasse bis 70 kg reichte es hingegen für Martin Kölbl, trotz eines Schultersieges, nicht auf die Ränge, nachdem er auch zwei Punktniederlagen hinnehmen musste. Die erste Begegnung geht technisch überlegen an den international erfahrenen Ukrainer Dimitri Dobrov. Im zweiten Kampf führt Kölbl bereits hoch mit 16:7 Punkten, ehe er Patrick Haun sogar noch schultern konnte. Im dritten Fight half dem Ölsbacher auch eine fulminante Aufholjagd nicht mehr, seine 9:12 Punktniederlage und damit das Ausscheiden abzuwehren.