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Ringen - RINGEN - SCO vs Traunstein am 04.11.2017

RINGEN - SCO vs Traunstein am 04.11.2017

Montag, 06.11.2017 um 10:08 Geschrieben von Reinhard Prem

Nur um Haaresbreite verpassten am Samstag die Ringer des SC Oberölsbach ihren ersten Auswärtssieg in der laufenden Bayernligasaison. Obwohl die Rieger-Truppe die Hälfte der Kämpfe gewinnen konnte, reichte es am Ende aber doch nicht für die erhoffte Revanche, sondern nur für ein 13:11 beim nunmehr viertplatzierten TV Traunstein. Am Sonntagvormittag allerdings legten sich die Schwarzachtaler nochmals vollends ins Zeug und holten sich vor 700 Zuschauern im Berchtesgadener Kongresshaus den lange erhofften Sieg auf fremder Matte. Den vorverlegten Rückkampf entschied das Team um Coach Bernhard Rieger mit 16:17 Punkten für sich und erntet damit weitere zwei unheimlich wichtige Punkte für den Verbleib in der Bayernliga. Mit 8:12 Punkten auf dem Mannschaftskonto bleibt der SCO damit vorerst auf dem sechsten Rang vor Penzberg und Mering, hat aber beste Chancen, mit einem Heimsieg kommendes Wochenende gegen Penzberg, auch noch den SV Mietraching zu überholen. Der Kampfverlauf in Traunstein:

57 kg, GR: Zwar konnte Youngster Lukas Leinweber seine Niederlag bis in die sechste Kampfminute hinaus zögern, dennoch hatte er gegen den körperlich überlegenen und blitzschnellen Afghanen, Yosuf Mohamed Raiskhel keine Chance. Der Gastgeber siegte technisch überlegen mit 18:2 Punkten.

130 kg, Freistil: Eher taktische als technische Wertungen entschieden im Spitzenkampf zwischen Ölsbachs Kevin Mejia und dem bulgarischen Meister  und EM-Teilnehmer Georgi Sredkov.  Beim Stand von 1:1 gelang dem Wahl-Traunsteiner im Kampf um die Zone noch die entscheidende Einserwertung gegen den wenig freistilaffinen SCO-Mann.

61 kg, Freistil: Etwas mehr als sonst musste sich Ölsbachs Sieggarant Nikolay Dobrev plagen. Dennoch gelangen ihm gegen TVT´ler Tobias Einsiedler ausreichend Durchdreher zum 0:16-Abbruchsieg.

98 kg, GR: Dass der klassische Stil nicht seine erste Wahl ist, bewahrheitete sich für SCO-Mann Patrik Fanderl im Duell mit Traunsteins vollkommen ebenbürtigem Gökan Tetik. Beide Ringer kassierten bereits Verwarnungspunkte ehe dem Oberbayern doch noch ein Durchdreher und damit der knappe 4:2 Punktsieg gelang.

66 kg, GR: Den zweiten Einzelsieg für den SCO konnte Christian Gregor klarmachen. Aufgrund der überragenden Körpergröße seines Kontrahenten Luca Zeiser hatte der Ölsbacher Jugendcoach aber Probleme seine Techniken anzubringen. Mit einer guten Arbeitsleistung reichte es aber zum verdienten 4:8 Punktsieg. Nach der Hälfte der Kämpfe stand es nunmehr 6:6 zwischen den beiden Teams.

86 kg, Freistil: Eine sensationelle Leistung legte Ölsbachs Pascal Hampel gegen TVT-Mann Eduard Tatarinov an den Tag. Auf hohem technischen Niveau gelang es Hampel, den Deutschen Juniorenmeister mit 5:10 Punkten in seine Schranken zu weisen.

71 kg, Freistil: Seinen Siegeswillen bewies wieder einmal eindrucksvoll Robin Himmler. Obwohl er gegen Traunsteins dritten Bayerischen Meister Mahsun Ersayin bereits mit 0:6 Punkten hinten lag, gab er nicht auf sondern nutzte seine starke Kondition und errang sich noch einen 6:8 Punktsieg.

80 kg, GR: Wieder musste Serdar Biyikoglu eine Gewichtsklasse abkochen und stand seinem alten Bekannten, Alex Patalaschko, gegenüber. Im Stand hielt der Ölsbacher sehr gut mit, konnte aber im Bodenkampf die Durchdreher des starken Oberbayern nicht abwehern. Am Ende siegte der Gastgeber mit 12:0 Punkten.

75 kg A, GR: Hochklassige Aktionen sahen die rund 200 Traunsteiner Fans im Duell des Ölsbacher Routiniers Alexander Horst und Traunsteins zweitem Tatarinov-Zwilling Artur. Mit seiner super Einstellung gelang es Horst einen 2:5 Punktsieg gegen den Deutschen Juniorenmeister und fünften Junioren-Europameister einzufahren.

75 kg B, Freistil: In der für ihn absolut ungelegenen Stilart stand Trainer Bernhard Rieger seinem Team erneut zur Seite und versuchte alles zu geben.Gegen die Beinschraube des Traunsteiners Ilja Vorobev hatte der eigentliche Klassikspezi aber kein Mittel und musste eine 18:0 Überlegenheitsniederlage hinnehmen.